Ich besuche Sie in den ersten acht Wochen nach der Geburt ihres Kindes, bei Bedarf auch zwölf Wochen und länger bei z.B. Frühgeborenen. Anfangs und in den ersten Tagen nach der Entlassung aus der Klinik sind die Ernährung des Kindes, die Pflege und das Begleiten der Mutter-Kind- und Vater-Kind-Beziehung genauso wichtig wie die Nabelpflege und das Wiegen des Kindes.

Bei der Mutter ist die regelmäßige Kontrolle der Brust, Hilfestellungen beim Stillen und Füttern, der richtige Zeitpunkt zur Rückbildung von Gebärmutter und Bauch, das Abheilen von Geburtsverletzungen und das Ankommen in der neuen Rolle als Frau und Mutter wichtig.

Die normale Anpassung eines frisch geborenen Kindes braucht Zeit und dauert circa zwei bis vier Wochen, bis es als Säugling gut in seinem Körper angekommen ist. Regelsysteme müssen sich angleichen, manches sich vernetzen – so sind die großen Themen schlafen, essen, stillen/füttern für die Eltern im Vordergrund und haben auch bei mir Raum und Zeit.

Da jedes Kind anders ist, sind Still- und Fütterzeiten lang oder kurz, Schlafzeiten unregelmäßig oder schon wunderbar regelmässig. Mein Ziel ist es, Sie, ihr Kind und Ihren Partner in ein Gleichgewicht von Zufriedenheit und Entspannt-sein zu bringen. Auch den Blick schärfen für Beschwerden wie Bauchweh und Spucken und Tipps zur Linderung sind ein Bestandteil meiner Arbeit. Vor allem ist mir bei Kaiserschnitt Geborenen die Unterstützung der Haut- und Schleimhaut Biota wichtig. Gerade in der Mikrobiom-Forschung und den berühmten „ersten 1000 Tagen“ wird deutlich, dass auch kleine Menschen unterschiedlich verdauen und eine teilweise Unterstützung brauchen.

Hilfen für Ihr Kind wie Massagen, Anleitung zum Tragen und auch spezielle natürliche Medikamente können dabei gut helfen. Eine Auswahl an Tragehilfen können Sie gerne von mir für eine Woche ausleihen und testen, bevor Sie selbst eine kaufen. Einen Blick auf das sehr eigene Individuelle ihres Kindes ist mir wichtig.

Auch die Mutter wird in der Rückbildung unterstützt, beispielsweise durch Erlernen der Wochenbett-Bauchmassage und durch Beckenboden- und Bauchübungen.

Ich freue mich immer, wenn die Familie aus der ersten turbulenten Zeit ins „ruhigere Fahrwasser“ kommt. Dann ist meine Nachsorgearbeit meist vorbei.